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Kichen ABC
Silvester
31.12. |
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Dieser Tag ist benannt nach dem Tagesheiligen, Papst Silvester
I..Er verstarb am 31.12.335 in Rom. Zum Gedenken wurde der letzte Tag im Jahr nach dem Sterbetag benannt.
Wieso "Guten Rutsch" ?
Der Wunsch "Guter Rutsch" geht wohl auf den aus dem Rotwelschen stammenden Begriff "Rosch" (was übersetzt "Anfang" bedeutet) zurück. |
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Neujahrstag
01.01. |
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HOCHFEST DER GOTTESMUTTER MARIA
Am 1. Jänner, dem Oktavtag von Weihnachten, ist nicht nur Neujahrstag, sondern aus christl. Sicht zudem das Hochfest der Gottesmutter Maria und das Gedächtnis des Tages, an dem der Erlöser seinen Namen Jesus erhielt (also Namengebung des Herrn). Dies besagt die Grundordnung des Kirchenjahres von 1969.
Bis zum 7. Jht. wurde in der röm. Kirche der Gedenktag der Gottesmutter stets am 1. Jänner gefeiert, wurde danach auf den Weihnachtstag verlegt.
Im 13. Jht. wieder von Rom auf den 1. Jänner rückverlegt.
In unserem Kalender wird der Neujahrstag auch unter den Bezeichnungen Hochfest der Gottesmutter Maria, Oktavtag von Weihnachten und Namengebung des Herrn bezeichnet.
1. Jänner. Dies war nicht immer so!
Papst Innozenz XII. legte 1691 fest, dass der 1. Januar der Neujahrstag sei! Davor feierten Christen den Neujahrstag am
6. Januar, später am 25. Dezember als Jahresbeginn.
Heute noch heisst in den Alpen der 6. Januar "Grosses" oder "Hohes Neujahr". Denn für die Bergbauern beginnt erst jetzt das "richtige" Neujahr!
Im röm. Kalender wurde der 1. Jänuar schon anno 46 vor Chr.
offiziell zum Jahresbeginn erkoren.
Im Mittelalter ist am Neujahrstag das "Fest der Narren" gefeiert worden ! Bürger und Priester stülpten sich Larven über den Kopf und trieben Unfug. Dieses Fest gibt´s heute nicht mehr, es wurde vom Fasching übernommen. |
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Berchtoldstag
02.01. |
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Am Berchtoldstag werden in der Schweiz vor allem die Kinder beschenkt und es wird mit vielerlei Kurzweil gefeiert.
Im Salzkammergut und Pinzgau veranstalten Burschen Maskenumzüge ("Perchtenlaufen"), tragen dabei Kuhglocken und lassen ihre mitgeführten Peitschen laut knallen.
Ähnlich das "Perchteljagen" in Kärnten wie auch das "Perchengehen" in Oberbayern.
Diese Volksbräuche entstanden aus dem ursprünglichen Kult der germanischen Göttin Berchta, der Frau Wotans. Die Göttin veranstaltete, so wie Wotan auch, in der Zeit nach der Wintersonnenwende Umzüge.
Als Tage der Göttin galten den alten Germanen der 30. Dezember, der 6. Januar oder eben der 2. Januar. |
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Heilige Drei Könige
06.01. |
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Der Evangelist Matthäus schrieb:
"Weise, Magier oder Sterndeuter kamen aus dem Morgenland, um dem neugeborenen König der Juden zu huldigen."
Matthäus 2,1-12
Aus der Dreizahl der im biblischen Bericht genannten Gaben (Myrre, Gold und Weihrauch) schloss man auf die Dreizahl der Magier im 3. Jht..
Nach einem Text der Bibel handelt es sich jedoch nicht um Könige, sondern um Magier, Weise oder Sterndeuter aus dem Osten. Sie folgten einem besonderen Stern und gelangten so nach Bethlehem zum Jesuskind. In ihm erkannten sie den neugeborenen König der Juden und brachten kostbare Geschenke dar.
In frühchristlicher Zeit wurden die Drei als Herrscher dargestellt, symbolisierten sie "das Lebensalter" - Jüngling, Mann und Greis. Später kamen andere Symbole hinzu, wie aus 3 Erdteilen oder von 3 Rassen.
Eine Erklärung für die legendenhaften 3 Namen wäre: Es sei eine Fortführung des Mithraskultes.
Cautes sei der Caspar, Cautopates der Balthassar, und der Melchior der Mithras,
und man hätte diese 3 Namen über dem Eingang eines Legionärslager in Kleinasien gefunden.
Ab dem 6. Jht. bekamen sie ihre Namen: "Thaddadia, Melchior, Balytora".
Ab dem 8. Jht. hiessen sie, das bis heute: "Caspar, Melchior; Balthasar". Zugleich wurden sie in den Stand der Könige erhoben.
Seit dem 12. Jhdt. machte man aus 1 König einen schwarzhäutig.
Die Legende sagt, dass ihre Gebeine von der hl. Helena nach Konstantinopel gebracht wurden. Von dort kamen sie nach Mailand. 1164 übersiedelten sie nach Köln wo diese im "Dreikönigsschrein" ihre Ruhe fanden. |
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| Valentinstag |
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St. Valentin ist der Schutzpatron der Liebenden, Verlobten, Bienenzüchter. Er lebte im 3. Jht. in Rom.
Legende
Es herrschte im röm. Reich Kaiser Claudius II, ein Gegner des Christentums. Mönch Valentin liess es sich nicht nehmen, trotz eines Verbotes des Kaisers, Liebespaare nach christl. Zeremoniell zu trauen, und in Partnerschaftskrisen zu helfen. Hilfe u Trost suchenden schenkte er 1 Blume.
Am 14. Feb. 269 wurde er deshalb hingerichtet!
Brauchtum
Seit damals schenkten die Menschen einander am 14. Feb., dem Valentinstag, Blumen, geschmückt mit roten Herzen. Also steht der Valentinstag unter dem Zeichen der Liebe!
1945 erst verbreitete sich dieser Brauch im deutschsprachigen Raum durch den Einfluss der USA, England und Frankreich in denen er schon üblich war. |
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| Aschermittwoch |
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Aschermittwoch, eröffnet die Fastenzeit
40 tägige Fastenzeit, welche Vorbereitungszeit auf das Fest der Auferstehung Jesu von den Toten an Ostern. Eigentlich sind es mehr als 40 Tage, aber die Sonntage sind von der Tagezählung ausgenommen, da wir an jedem Sonntag (also auch in der Fastenzeit) die Auferstehung Christi feiern (und diese Sonntage können daher keine Fasttage sein)!
Wie der Aschermittwoch zu seinem Namen kam
Seinen Namen erhielt der Aschermittwoch, weil Asche der Palmen vom Palmsonntag des vergangenen Jahres, am Aschermittwoch geweiht, und den Gläubigen auf Stirn od. Scheitel vom Priester gestreut (oder vom Diakon gezeichnet) wird.
Dabei spricht der Priester:
"Gedenk o Mensch, du bist Staub, und zum Staube kehrest du zurück".
Seit dem 11. Jht. ist dieser Brauch durch Papst Urban II. existent. Der Priester erinnert die Gläubigen damit, dass nun die 40 Tage der Busse und Verzichts gekommen sind und der Mensch sich auf Ostern (höchstes christl. Fest) mit Körper und Seele vorbereiten soll!
Asche ist Symbol der Vergänglichkeit, der Busse und Reue. Schon die Menschen im alten Testament "hüllten sich in Sack und Asche", um ihrer Bussgesinnung Ausdruck zu verleihen. Asche wurde auch als Reinigungsmittel verwendet, daher auch das Symbol für die Reinigung der Seele.
Die Zahl 40 kommt in der Bibel sehr oft vor:
40 Tage dauerte die Sintflut, 40 Tage war Moses auf dem Berg Sinai,
40 Jahre verbrachte das Volk Israel in der Wüste, 40 Tage fastete Jesus;
Fasten und Busse
In der alten Kirche war der Aschermittwoch (in der lat. Liturgie: Quadragesima = der 40. Tag ) der Beginn der öffentlichen Busse (daher "österliche Busszeit").
Der Aschermittwoch beendet die Fastnachtszeit in der ausgelassen gefeiert wurde. Die Fastnacht oder auch Fasching und Karneval (lat. "carne vale" = "Fleisch, lebe wohl") genannte Zeit, war früher der Vortag von Aschermittwoch.
Heute sind nur noch Aschermittwoch und Karfreitag so genannte strenge Fasttage, an denen die Katholiken sich nur einmal am Tag satt essen und auf Fleisch verzichten sollten.
Das Aschenkreuz
Es wird als Symbol der Busse und Reinigung am Aschermittwoch das Aschenkreuz vom Priester auf die Stirn der Gläubigen gezeichnet oder auf den Kopf gestreut. Die Asche für das Aschenkreuz wird aus den verbrannten Palmen- oder Buchsbaumzweigen gewonnen, die am vorjährigen Palmsonntag gesegnet wurden.
Asche ist das Symbol der Vergänglichkeit und das zentrale Symbol des Aschermittwoch. Mit dem Aschekreuz, das sich die Christen im Gottesdienst auf die Stirn zeichnen lassen, bekunden sie die Bereitschaft zur Umkehr und zu einem Neubeginn. Sich fastend einschränken, beim Essen und Trinken wie auch beim Konsum von Genussmitteln und möglicherweise anderen Genüssen, die vielleicht schon alltäglich geworden sind, ist eine Grundvoraussetzung zur Gesundung von Leib und Seele
Brauchtum des Aschermittwoch
Im Brauchtum hat sich am Aschermittwoch das Heringsessen (Heringsschmaus) als Fastenspeise eingebürgert, da man auf Fleisch verzichten soll. |
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| Palmsonntag |
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Palmsonntag ist jener Sonntag welcher vor dem Ostersonntag kommt.
Palmsonntag ist eingebettet in der Passionszeit, letzter Tag vor Karwochenbeginn.
Palmsonntag ist eine "Vorwegfeier" vor Ostern.
Mit dem Palmsonntag (lateinisch dies florum, dies palmarum), danach volkstümlich im evangelischen Bereich Palmarum, auch Palmtag genannt, beginnt die Karwoche.
Der Palmsonntag heisst seit der Kalenderreform im Jahr 1969 Dominica in palmis de passione domini (Palmsonntag vom Leiden des Herren).
An diesem Tag ist in den deutsch evangelischen Landeskirchen meist Konfirmationssonntag!
Das geschah einst an diesem Tag
Jesus reitet auf einem Esel durch das Stadttor nach Jerusalem. Eine grosse Menschenmenge jubelte ihm zu, breiteten ihre Kleider sowie Palmzweige auf der Strasse aus. Dabei riefen Sie: "Hosanna dem Sohn Davids! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe". (Später verlangten sie schreiend von Pontius Pilatus, Jesus als Verräter zu kreuzigen). Viele der Menschen sind Pilger aus Galiläa. Jesus geht in den Tempel und jagt die Händler und Geldwechsler hinaus, dann kehrt er mit seinen Jüngern nach Bethanien zurück, ca. 3 Kilometer entfernt von Jerusalem. Dort hatte er die vergangene Nacht verbracht.
Der Sonntag vor Ostern (Palmsonntag) steht im Zeichen des Einzuges Jesu in Jerusalem und führt das österliche Erlösungswerk in der Katholischen Kirche einschliesslich des Karsamstag zum Osterfest hin.
Auf diese Begebenheit geht unser Palmsonntag zurück. Er ist untrennbar mit der darauf folgenden Passionswoche verbunden, welche eine zentrale Bedeutung hat, weil sie an den Tod und die Auferstehung von Jesus Christus erinnert. |
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| Gründonnerstag |
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Gründonnerstag, Ende der Fastenzeit
Mit dem Gründonnerstag endet die 40 tägige Fastenzeit.
Dieser Tag steht im Zeichen "Leiden Jesu". Sein Name kann von "gronan" (=weinen, greinen) abgeleitet werden. Denn damit könnten Tränen der Büsser gemeint sein, welche in der alten Kirche an diesem Tage nach beendeter Busse wieder in die kirchl. Gemeinschaft integriert wurden.
Der Gründonnerstagabend zählt mit zu den drei österlichen Tagen, weil nach antiker und biblischer Tradition der neue Tag mit dem Vorabend beginnt. Lange Zeit war in der Geschichte der Kirche die Feier dieser drei Tage, dieses Triduum, auf den Tod Jesu konzentriert. Karfreitag und Osternacht gehören zusammen: Ohne Tod keine Auferstehung.
Die Fusswaschung, die Jesus an seinen Jüngern vollzog, die Einsetzung des Abendmahls, das Gebet Jesu am Ölberg und schliesslich die Auslieferung Jesu an seine Verfolger sind Hauptmotive der Feier am Abend des Gründonnerstag.
Wie der Gründonnerstag zu seinem Namen kam
Grün geht den althochdeutschen Begriff "grunen" (greinen, weinen) zurück. Ob sich das Klagen dabei auf die Fastenzeit mit dem Leiden, auf die darauf folgende Nacht, die Jesus in Todesangst verbrachte oder das Weinen auf die bevorstehende Kreuzigung Jesu bezieht, ist Definitionssache.
Auch das Erwachen der Natur verbindet uns mit dem Gründonnerstag und dem Osterfest. Darüber hinaus gibt es die Verbindungen zum Osterhasen, Osterlamm, Osterfeuer, Osterblumen, welche alle mit dem Erwachen und der Hoffnung in Verbindung gebracht werden.
Unabhängig davon wird die Farbe Grün als Farbe der Hoffnung verstanden. Vom grün abgeleitet ist es heute in vielen christlichen Familien an Gründonnerstag üblich, grünes Gemüse zu essen. |
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| Karfreitag |
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Tag der Trauer und des Fastens
Dieser Tag steht im Zeichen des Leidens und Sterbens Christi . Es ist der höchste Feiertag für evangelische Christen. Sie betonen besonders das Sterben Jesu für uns und die daraus resultierende Erlösung aus Sünde und Schuld.
In seinem Namen steckt "Kara, chara"; Das ist althochdeutsch, bedeutet "Trauer, Wehklage".
Um 15 Uhr, zur Todesstunde Christi finden sich die Christen ein, um des Leidens und Sterbens Jesu zu gedenken. Es wird entweder der Kreuzweg gebetet, oder die feierliche Karfreitagsliturgie mit der Passion und der Kreuzverehrung gehalten.
An diesem Tag gibt es keine Messe. Auch am darauffolgenden Karsamstag entfällt die Messe! Es wird mit der Gemeinde die sogenannte „Trauermette“ gebetet, das ist ein Stück aus dem Stundengebet der Kirche.
Der Karfreitag ist für Christen ein strenger Busstag und Abstinenztag! |
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| Ostern |
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Ostern ist das älteste (mit Pfingsten) und höchste Fest der Christen!
Das Wort "Ostern" leitet sich vom indogermanischen Wort für "Morgenröte" ab.
Im Französischen heisst Ostern "Pâques" was von "Pasques" kommt und sich daher klar vom Pessah-Fest ableitet.
Bis zum 3. Jht. feierte man Ostern an einem einzigen Tag.
Im 3. Jht. wurde die Karwoche zur Fastenzeit ernannt.
Erst im 4. Jht. führte man die 3 hl. Tage (vom Gründonnerstag Abend bis Ostersonntag) als Höhepunkt des Kirchenjahres ein.
Das Konzil von Nizäa legte fest, dass der Ostersonntag am 1. Sonntag nach dem auf dem Frühlingsanfang (21.März) folgenden Vollmond gefeiert wird. Daraus resultiert, dass der Ostersonntag stets zwischen dem 22. März und 25. April statt findet als beweglicher Festtag im Jahreskreis. Der Ostersonntag wird gefeiert als das Fest der Auferstehung des Herrn. |
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| Ostermontag |
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Das ereignete sich damals am Montag
Die Apostel kehren um, versammeln sich, wissen nicht recht, wie es weitergehen soll.
Zwei von ihnen machen sich auf den Weg nach Emmaus. Unterwegs treffen sie Jesus, erkennen ihn aber nicht. Er redet mit öffnen, und öffnet ihnen den Sinn für die Schrift. Als sie in ein Gasthaus einkehren und er mit ihnen das Brot bricht, wird ihnen klar: Es ist Jesus. Plötzlich aber ist er nicht mehr da. Voll Freude kehren sie nach Jerusalem zurück und berichten den anderen versammelten Aposteln von dieser Begegnung. In den folgenden Tagen bis zur Himmelfahrt werden sie noch öfters den „Herrn“ in der verklärten Gestalt sehen und mit ihm reden. |
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| Himmelfahrt |
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Christi Himmelfahrt - Auffahrt
Dieser Tag wird stets an einem Donnerstag, 40 Tage nach dem Ostersonntag begangen.
40 Tage deshalb, da in der Hl. Schrift steht: "Den Aposteln hat er nach seinem Leiden durch viele Beweise gezeigt, dass er lebt. 40 Tage hindurch ist er ihnen erschienen und hat vom Reich Gottes gesprochen".
Dieses Geschehen ist sowohl im Lukas-Evangelium als auch in der von Lukas verfassten Apostelgeschichte festgehalten:
Nachdem Jesus am 3. Tage auferstanden von den Toten war und mit seinen Jüngern gesprochen hatte, so heisst es dort, wurde er vor ihren Augen emporgehoben und eine Wolke nahm ihm auf, entzog ihn ihren Blicken.
Um 400 wurde es bereits 40 Tage nach Ostern, jeweils an einem Donnerstag gefeiert. Es ist daher eines der ältesten christlichen Feste!
Diese Himmelfahrt, so schreibt der Katechismus der kath. Kirche, meint den "endgültigen Eintritt der menschlichen Natur Jesu in die göttliche Herrlichkeit".
Bis zum Jahre 1965 ward es in den Kirchen Brauch an diesem Tag, eine Christusstatue während der Messfeier an einem Seil zum Kirchengewölbe und durch ein Loch hinweg, zu ziehen. Dieser Brauch wurde dann durch einen Kirchenerlass untersagt und geriet somit in Vergessenheit. Ähnliches wird teilweise jedoch noch heute gemacht - die Christusstatue wird zwar nicht durch ein Loch hochgezogen, aber nach dem Evangelium bewusst vom Hochaltar weggesetzt. |
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| Pfingsten |
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Es bildet im Kirchenjahr den Abschluss des Osterfestkreises.
"Pfingsten" leitet sich vom griechischen "pentekoste" für "der 50. Tag" ab. Pfingsten ist das Fest des Hl. Geistes, welcher am 50. Tag nach Ostern auf die Apostel herabkam, als diese in Jerusalem versammelt waren.
Das geschah einst
Im 6. Jht. wurde eine Taube zum Pfingstsymbol des Hl. Geistes erwählt. Im Mittelalter wird der Hl. Geist auch in menschlicher Gestalt dargestellt. Papst Urban VIII. untersagte solcherlei Darstellungen.
Ab 1775 ist die Hl. Geist Darstellung nur mehr als Taube zulässig!
Pfingstbrauchtum / Aberglaube
Von den kirchlichen Pfingstbräuchen haben sich lediglich noch Flurumritte und Wettersegen erhalten. Auch Pfingstfeuer werden noch angezündet.
In Vergessenheit geraten, weil abgeschafft, sind der mittelalterliche Brauch, das "Hl. Geist Schwingen", wobei eine hölzerne Taube durch eine Öffnung der Kirchendecke geschwenkt wurde, sowie das Freilassen lebendiger Tauben die den Kirchenraum durchflogen während der Pfingstliturgie. (Früher, da war halt noch was los...). |
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| Fronleichnam |
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Der Name "Fronleichnam" stammt von: "fron" (=Herr), "hehr" (=Lebendiger) "lichnam" (=Leib).
An diesem Tag feiern wir, (was am Gründonnerstag nicht so festlich begangen wurde), das Hochfest des Leibes und Blutes Christi (=das letzte Abendmahl)!
Jesus hat dabei seinen Jüngern (und somit uns) kostbares überlassen. Nämlich den lebendigen Leib des Herren (so auch die Übersetzung des Wortes "Fronleichnam") in Form des Brotes ( Hostie ) und des Weines. Dieser Tag ist das Fest des Leibes und Blutes Christi.
Um die Anwesenheit Jesu in Gestalt von Brot und Wein (bei jeder Messe) wird zu Fronleichnam besonders gedacht!
Das geschah einst
Um 1200 zeigte man erstmalig in einer Eucharistiefeier verwandeltes Brot.
1264 schrieb Papst Urban IV. dieses Fest für die gesamte Kirche fest.
1317 durch Papst Johannes XXII wurde das Fest in die Praxis umgesetzt, der Donnerstag (=Tag nach der Oktav des Pfingstfestes) gewählt.
Seine Beliebtheit verdankt dieses Fest vor allem der Sakramentsprozession. |
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Mariä Himmelfahrt
15.08. |
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Im 5. Jht. feierte man "Tag der Gottesmutter" in Jerusalem.
431 erkannte das Konzil von Ephesus Maria den Titel "Gottesgebärerin" zu.
Ende 6. Jht. schrieb Kaiser Maurikios dieses Fest bindend vor.
Im 7. Jht. feierte man das Fest "Aufnahme Mariens" in Gallien.
Mitte 7. Jht. wird es in Rom am 15. August gefeiert.
813 wurde das Marienfest in Deutschland eingeführt.
1950 wurde das Dogma verlautbart "von der ganzmenschlichen Aufnahme Mariens in den Himmel".
Das bedeutet Maria Himmelfahrt
Mariä Aufnahme in den Himmel ist das bedeutendste Marienhochfest !
Schon an der Wurzel von Marias Existenz ist sie um ihres Sohnes Willen aus der Ursünde heraus genommen (sie hat ohne Erbsünde empfangen).
Als Maria stirbt wird sie, mit ihrer ganzen Existenz (Leib u Seele), in den Himmel aufgenommen.
Himmel ist kein geografischer Ort, sondern eine Bezeichnung, welche erreicht ist, wenn der Mensch ganz bei Gott angekommen ist!!
Was der Seele normal sterblichen Menschen durch das jüngste Gericht und Läuterung erst bevorsteht, ist in Maria in ihrem Tod vollendet, da sie ohne Sünde war.
Daher ist dies ein freudig zu begehender Feiertag!
Brauchtum
Die Legende erzählt, dass die Jünger Jesu das Grab der Gottesmutter Maria öffneten und darin nicht mehr Marias Leichnam, sondern nur noch Blüten und Kräuter fanden!
Heute noch werden in vielen Häusern geweihte Kräuter aufbewahrt, zum Schutz gegen Unwetter und Feuer.
Die Kräuterweihe wird seit Jahrhunderten zu Maria Himmelfahrt vorgenommen. |
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Erntedankfest
1. Sonntag im Oktober |
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Erntedankfest...
Feste zum Erntedank waren bereits in der Antike und Mittelalter verbreitet.
Heute steht im Mittelpunkt die Eucharistiefeier, sowie mitgebrachte Ernte-Speisen werden geweiht und Gott dafür gedankt. Anschliessen oft Umzüge, wobei man u.a. die Erntedankkrone mitführt.
Almabtrieb
Ein ländlicher Brauch zum Erntedank ist der Almabtrieb an diesem Tage. Den Almabtrieb von bekränzten Kühen von den
Alpen ins Tal hinunter wird von vielen Schaulustigen und Touristen gerne mitverfolgt. Die Kühe haben, je nach Rangordnung, verschieden klingende Glocken umgehängt.
Bekränzt (geschmückt mit Blumengebinden etc.) werden die Tiere nur dann, wenn es in diesem Jahr kein Vieh zu Schaden kam (Krankheit etc.), und im Bauernhaus im Tal niemand diesjährig verstarb. |
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Allerheiligen
01.11.
Allerseelen
02.11. |
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Festgedanke
Wir sind mit den Heiligen zur Gemeinschaft der Kirche verbunden. Heilige sind uns auf verschiedene Weise Vorbild und Fürsprecher. Wir gedenken aller Heiligen (=Allerheiligen) Märtyrer nicht nur Märtyrer - eben aller Heiligen, besonders an diesem Tag auch jener, die nicht im Kalender der Kirche stehen, und Verstorbener, die schon zur Vollendung gelangt sind.
Seit wann feiert man?
In den östlichen Kirchen feierte man seit dem 4. Jhdt. zur Verehrung der Märtyrer, genannt "Herrentag aller Heiligen" am Oktavtag von Pfingsten.
Besonderes Ansehen galt damals den Märtyrern, die für ihr christliches Bekenntnis ihr Leben opferten, in Zeiten der Verfolgung durch die röm. Kaiser. Es galt, nach den vielen Verfolgungen von Märtyrern nur ja keinen zu vergessen. Man wollten sich im Nahbereich der Märtyrergräber bestatten lassen, denn bei der Auferstehung am Jüngsten Tag wollte man so sogleich in ihrer Nähe sein. An der Stelle mancher Märtyrergräber erbaute man später Kirchen.
In der orthodoxen Kirche wird Allerheiligen heute wie einst am 1. Sonntag nach Pfingsten begangen. Das Pfingstfest, an dem die Herabkunft des heiligen Geistes gefeiert wird, gilt auch als "Geburtsfest" der Kirche.
Am 13. Mai 610 weihte Bonifatius IV. das Pantheon in Rom, den »Tempel für alle Götter", zu einer christlichen Kirche, die der Jungfrau Maria und allen Märtyrern gewidmet wurde. Die Erinnerung an dieses Kirchweihfest wurde von verschiedenen Gemeinden zu unterschiedlichen Zeiten begangen.
Mit Beginn des 8. Jhdt. manifestiert sich das Datum Allerheiligen vom gallischen Raum ausgehend am 1. November. Offenbar durch den Einfluss irisch-schottischer Wandermönche kam es schliesslich am 1. November im 9. Jhdt. auf unseren Kontinent.
Anno 835 wurde es in diesem Sinne von Papst Gregor IV. eingeführt und bereits in westl. Kirchen auch gefeiert. Bis heute ist er das Datum des Hochfestes, der 1. Nov., geblieben. |
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Martinstag
11.11. |
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Tauftag Martin Luther
Für evangelische Christen bedeutsamer Tag, da dies der Tauftag Martin Luthers ist.
Hl. Martin, Martinstag
Was der hl. Martin von Tours mit Gänsen zu tun hatte? Eigentlich nichts!
Die Verbindung zum Federvieh wäre insofern denkbar, weil damals die Gans eine bevorzugte Zinsbeigabe an den Grundherrn darstellte. Als diese mag sie bezüglich des Hauptzinstages, eben St. Martitag, mit dem Heiligen verknüpft worden sein (so wie der Osterhase mit dem Osterfest ).
Das Reich der Legenden...
Erst viel später erzählte man Legenden in der Martin mit Gänsen in Verbindung gebracht worden ist, wie z.B.:
Martin sollte Bischof werden, fühlte sich dessen aber noch unwürdig und versteckte sich vor der Zeremonie im Gänsestall. Als er dort gesucht wurde verrieten die Gänse Martin durch ihr aufgeregtes Geschnatter.
Oder: Als Martin als Bischof predigte, wurde er durch eine Schar schnatternder Gänse welche in die Kirche watschelten, unterbrochen. |
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| Buss- und Bettag |
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Seit 1816 begingen wir den Ewigkeitssonntag (Totensonntag). Dieser evangelische Totengedenktag wurde einst am letzten Sonntag des Kirchenjahrs festgelegt und begangen; Später erhielt der Gedenktag den Namen Ewigkeitssonntag.
Seit 1950 fällt dieser Gedenktag nun stets auf einen Mittwoch, der Mittwoch jeweils vor dem letzten Sonntag im Kirchenjahr und soll der inneren Einkehr dienen.
Das feiern wir an diesem Tag...
1816 ordnete König Friedrich Wilhelm III. von Preussen an, jährlich den letzten Sonntag des Kirchenjahres als allgemeinen Feiertag zur Erinnerung an die Verstorbenen zu begehen. Dieser Feiertag wurde schnell von anderen Landeskirchen übernommen. Der Totensonntag ist in gewisser Weise das evangelische Gegenstück zur Feier von Allerseelen. In ihm kommt offensichtlich ein tiefes menschliches Bedürfnis zum Ausdruck.
Im Laufe der Geschichte hat der letzte Sonntag des Kirchenjahres unterschiedliche Namen getragen:
Totensonntag, Ewigkeitssonntag, Sonntag vom jüngsten Gericht, Christkönigsfest, Letzter Sonntag des Kirchenjahres. |
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| Advent |
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Dezember - woher stammt das Wort ?
Auf lateinisch bedeutet Dezember unsere Zahl 10 "decem".
Im alten Rom war der Dezember auch der 10. im Monatskreise. Christ- oder Julmond, auch Christmonat, sind Benennungen für den letzten Monat des Jahres. Karl der Grosse schlug den Namen Heilmond vor, der sich aber nicht durchsetzen konnte.
Adventus - woher stammt das Wort ?
Ankunft heisst auf lateinisch "adventus", daher kommt der Name Advent. Ist es doch die in den christlichen Kirchen in den Wochen nach den vier Adventssonntagen vor Weihnachten festlich begangene Zeit der Vorbereitung und Erwartung der Ankunft Christi in der Welt. Westliches Kennzeichen dieser weihnachtlichen Vorbereitungszeit sind mancherlei, teilweise noch auf germanische Glaubensvorstellungen zurückzuführende volkstümliche Bräuche.
Besonders weit verbreitet ist die Sitte der Adventskalender, -kränze, -lieder und - sänge, im bayerisch alemannischen Raum sind es mancherlei Maskenumzüge; vgl. auch - Andreastag, Barbarazweige, Lucia, Nikolaus und Thomastag.
Ursprung der Adventzeit
Erstmals im 5. Jhdt. im Gebiet um Ravenna (Italien) wurde Advent ansatzweise gefeiert. 1 Sonntag davor war der Vorbereitung Christi Geburt gewidmet.
In Rom hielt eine Adventsliturgie erst im 6. Jhdt. Einzug:
Es wurde von Papst Gregor dem Grossen (+604) die Adventsliturgie in ihren Grundzügen festgelegt. Er setzt erstmals die Zahl der 4 Adventsonntage fest. Die 4 Wochen sollen symbolisch auf die 4000 Jahre hinweisen, die die Menschheit nach kirchlicher Rechnung auf die Ankunft des Erlösers warten musste. Nur schwer setzte sich dies durch, in Mailand bis heute gar nicht! Die Mailänder feiern noch heute die 6-wöchige Adventzeit!
Obwohl im 13. Jhdt. durch den Franziskanerorden die röm. Liturgie sehr verbreitet wurde. Durch die Übernahme gallischen Brauchtums war die Adventszeit zur Buss und Fastenzeit geworden.
Papst Pius V. schrieb dann endgültig die römische Adventsliturgie für die gesamte Kirche (ausgenommen Mailand) nieder. |
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Nikolaustag
06.12. |
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Wer ist der heilige Nikolaus ?
Nikolaus bedeutet übersetzt: Sieg und Volk;
Schutzpatron für
Apotheker, Bäcker, Brückenbauer, Händler, Kinder, Fischer, Seefahrer, Senioren, Pilger, Reisender, Zigeuner sowie auch der Diebe und Verbrecher, auch Liebenden riefen ihn an. Sein Kult und seine Verehrung ist vor allem im slawischen Raum verbreitet, er ist der "Patron Russlands", Väterchen Frost.
Legenden um St. Nikolaus
Gesicherte historische Daten gibt es über den Hl. Nikolaus nicht!
Jedoch am 6. Dezember 345 starb er der Überlieferung nach.
St. Nikolaus ist der Heilige des 6.Dezember. Nikolaus war um die Wende des 4. Jht. Bischof von Myra (heute an der türkischen Mittelmeerküste). Die in Myra schon früh einsetzende Verehrung war von der Erinnerung an seine Güte bestimmt. Dieser Wesenszug kennzeichnet auch die vielfältigen Nikolausüberlieferungen welche bis heute erhalten sind.
Im 6. Jht. wurde Nikolaus zum berühmten Heiligen der griechischen Kirche und des byzantinischen Reiches.
Im 8. Jht. zog der Kult um Nikolaus in Rom ein. Die Verehrung bei uns im Westen haben wir vor allem einer Frau zu
verdanken: Die griechische Kaisertochter Thephanou brachte das Wissen und den Kult um den hl. Nikolaus aus dem Osten mit, als sich des Kaisers Tochter in Rom mit dem römisch-deutschen Kaiser Otto II. 972 vermählte.
Um 980 entstehen in Brauweiler (D) die ersten Nikolauskirchen.
8. Mai 1087 wurden die damals hoch verehrten Reliquien des hl. Nikolaus vor den Sarazenen nach Bari (Italien) in Sicherheit gebracht (wo sie heute noch in der Basilika St. Nicola verehrt werden). Diese "Übertragung" = "Translation" der Gebeine des hl. Nikolaus ist das zweite Fest des beliebten Heiligen. Dieses Fest wird auch in Freiburg gefeiert, dem Sitz des Institutes für ökumenische Studien. Grund ist, dass die Kathedrale von Freiburg dem hl. Nikolaus geweiht ist, sich also auch eine Reliquie von ihm dort befindet. Die Nikolausverehrung stieg fortan.
1089 weihte Papst Urban II. eine neu erbaute Nikolauskirche und berief darauf ein Konzil nach Bari ein.
Im 11. bis zum 16. Jht. wurden über 2200 Kirchen nach dem hl. Nikolaus diesseits der Alpen benannt.
Im 19. Jht. erst erhielt der Nikolaus vom Maler Moritz von Schwind sein heutiges Aussehen verpasst, also roter Mantel mit Bischofsmütze und weissem langen Bart. |
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Maria Empfängnis
08.12. |
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Der offizielle Name jenes Tages...
"Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria"
...klingt sehr verwirrend. Obwohl viele Menschen der Meinung sind, Maria habe am 8. Dezember Jesus empfangen (und erklären sich die 16 Tage bis zu seiner Geburt als Wunder), feiern wir tatsächlich in der Katholischen Kirche an diesem Tag die Empfängnis von Marias Mutter(!!), der Anna !
Maria Empfängnis hat nichts mit der jungfräulichen Empfängnis Marias zu tun, sondern man Gedenke Maria, die völlig ohne Erbsünde zur Welt kam (weil sie eben von Gott auserkoren wurde)!
Maria, die Mutter Jesu, ist als "normales" Kind ihrer Eltern (Anna und Joachim) geboren. Sie hat jedoch sämtliche Gnade durch Jesus Christus empfangen dürfen.
Geschichtliches
Im 7. Jht. beging man im Osten am 9. Dezember das Fest unter dem wesentlich logischeren Namen "Empfängnis d. Heiligen Anna".
1476 übernahm Papst Sixtus IV. jenes Fest, aber verlieh ihm den Namen "Empfängnis der unbefleckten Jungfrau Maria".
1708 wurde es für die gesamte Kirche unbenannt in "Mariä Empfängnis".
1854 verkündete Papst Pius IX. das Dogma (kirchlichen Glaubenssatz), dass Maria von jedem Makel der Erbsünde bewahrt geblieben ist (unbefleckte Empfängnis). Bereits vor dem Mittelalter wurde diese Meinung, auch von den al-ten Kirchen, stets vertreten!
Brauchtum / Aberglaube
Früher durften an diesem Frauentag die Frauen nicht arbeiten! Wer es tat, dem erschien die "weisse Frau" um sie davon abzuhalten...;
Im Brauchtum ist es auch der Beginn zur Weihnachtsback-Saison. Hausfrauen sind (sollten) im Stress, da sie Kekse, Früchtebrote, Baiser, Vanillekipferl, Rumkugeln, etc. Backen, denn bis zum 12. Dezember muss alles fertig sein. Danach sollte bis zu Weihnacht nichts mehr gebacken werden. So wollte es das alte Brauchtum! |
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Heiliger Abend
24.12. |
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Wie der "Heilige Abend" zu seinem Namen kam...
"Ze den wihen nahten" hiess auf Hochdeutsch "zu den Heiligen Nächten".
Welch ein Zauber geht von diesen Wörtern aus, mit dem wir den Heilig Abend, eingeleitete Fest der Geburt Christi bezeichnen.
Der Tag der Geburt Jesu Christi...
Der definitive Tag der Geburt Jesu, also sein Geburtstag, ist unbekannt!
Unrichtig wäre die Meinung, dass Christus im Jahre 0 geboren wurde! Das wahre Geburtsdatum liegt wohl 4-12 Jahre vor Beginn unserer Zeitrechnung! Als Beweisgründe seien zwei der häufigsten Erklärungen genannt:
Christus wurde geboren, als 4 v. Chr. bekannt ist. Christus wurde auch geboren, als der röm. Stadthalter Quirinus die erste Volkszählung durchführen liess, die von den Historikern in das Jahr 7 oder 11 vor Christi Geburt verlegt wird.
Der Brauch der Weihnachtsgeschenke
Woher der Brauch, sich zu Weihnachten zu beschenken kommt, lässt sich auf mehrere Dinge zurückführen. Die Geschenke mögen ursprünglich ein Symbol für die Gaben der Weisen aus dem Morgenland gewesen sein.
Zu Zeiten Cäsars wurden die Beamten zu Beginn eines jeden Jahres von der Bevölkerung beschenkt. Selbst die Sklaven erhielten Gaben von ihren Herren. Und zum Fest der Wintersonnenwende wurde in vorchristlicher Zeit den Göttern geopfert, damit sie das Haus vor bösen Geistern schützten und für die Fruchtbarkeit der Felder sorgten.
Sie haben ihre christliche Wurzel in dem Bibelwort 'Also hat Gott die Welt geliebt', in seinem Erlösungsgeschenk an uns in Gestalt seines eingeborenen Sohnes. Ein Geschenk, das durch nichts übertroffen werden kann, nur durch den Versuch, ihm so gut wie möglich nachzufolgen.
Die Weihnachtsgeschenke sind jedoch auch eine Erinnerung an die Gaben, die die Heiligen Drei Könige dem Jesuskind darbrachten. Beides soll in der Liebe weiterleben, mit der Weihnachtsgeschenke ausgetauscht werden, was schon darauf hinweist, dass es nicht um irdische Geschenke geht, sondern um Sinnbilder für die Gottes- und Nächstenliebe, die wichtiger ist als die kostbarsten Sachen. Das irdische Gegengewicht und auch der Wunsch nach gewaltigen und reichen Gaben steckt in der zweiten, in der nichtchristlichen Quelle des Gebens; der Weihnachtstermin deckt sich mit dem der Saturnalien, den römischen Feiern zu Ehren des Gottes Saturn. Dies galt als der Jahresanfang, die römischen Beamten und Sklaven wurden mit Geschenken belohnt.
Jenseits der Alpen in Germanien stellten die Dienstherren ebenfalls zum neuen Jahr neue Knechte und Mägde ein und das Gesinde wurde mit reichen Geschenken weiter verpflichtet. Schliesslich war es Sitte, die Kinder zu beschenken, was mit dem Christentum von den Perchten und Luzelfrauen auf die Heiligen überging, vor allem auf Martin und Nikolaus.
Bis ins vorige Jahrhundert hinein ist vor allem den Kindern beschert worden, im Biedermeier hängte man die Geschenke in kleinen Päckchen ganz hoch in den Baum, so dass sie die Kinder nicht vorzeitig erreichen konnten. |
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Weihnachten
25.12. |
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Christtag - "Hochfest der Geburt des Herrn" - am 25. Dezember
Der erste Christtag ist der Festtag der Geburt des Herrn, an dem die Christenheit Gott dafür dankt, dass er durch das Opfer seines geliebten Sohnes, der ganz Mensch wurde, uns als seine Kinder angenommen hat, damit wir durch ihn frei werden und nicht mehr Knechte der Sünde sind.
Oft fand früher die Bescherung erst an diesem ersten Weihnachtsfeiertag in den frühen Morgenstunden statt. Am Nachmittag stand der Besuch des Patenkindes am Programm, der Abend wurde familiär gemütlich gestaltet. |
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Stephanstag
26.12. |
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Stephanus war Diakon einer urchristlichen Gemeinde in Jerusalem, der gegen die zeremoniellen Äusserlichkeiten des Judentums predigte. Er wurde verfolgt und von einer Menschenmenge gesteinigt. Er gilt als geistiger Vorläufer des Apostel Paulus.
Am 2. Christtag, also am 26. Dezember denken wir besonders darüber nach, was die Fleischwerdung Gottes bedeutet. Wir spüren, dass das grosse Geschenk der unmittelbaren Nähe Gottes uns unermesslich reich macht dadurch, dass er selbst arm wurde. Obwohl dieser Tag noch weihnachtlich anmutet, ist er liturgiemässig seit dem 5. Jht. ein Märtyrerfesttag.
An diesem Tag wurden die Pferde ausgeritten, da der hl. Stephan der Schutzpatron der Pferde, Pferdeknechte, Kutscher, Küfner, aber auch der Maurer, Steinhauer, Weber, Schneider ist. Zu dem soll der Heilige vor Kopfschmerzen und sämtlichen Steinleiden bewahren... |
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