| ca. 1500 v. Chr. |
Funde aus der Brozezeit am
Renggpass: Hinweise auf saisonale Nutzung der umliegenden Weidegebiete |
| ca. 120 n. Chr. |
Funde römischer Münzen am Aufstieg zum Renggpass |
| 845 |
Der Bezirk Hergiswil gehört dem Kloster Murbach im Elsass |
| 1303 |
Nachweisliche Habsburger Grundherrschaft über Hergiswil |
| 1355 |
Die Familie von Moos übernimmt die Herrschaftsrechte |
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1378 (17. Nov.) |
Hergiswil kauft sich los von der Familie von Moos |
| 1380 |
Grenzziehung mit Luzern und Anschluss an Nidwalden |
| 1504 (26. Juli) |
Erste briefliche Erwähnung einer bereits bestehenden St. Nikolauskapelle. Kardinal Raymund von Gurk erlaubt, in dieser Kapelle Gottesdienst zu halten mit Ausnahme der vier Hauptfeste |
| 1507 |
Stans wird Mutterpfarrei der Kaplanei Hergiswil |
| 1579 |
Der päpstliche Legat Bischof J. F. Buonomo erlaubt der Kaplanei Hergiswil zu taufen. Dieser erste Taufstein befindet sich im
Sigristenhaus |
| 1618 |
Die alte St. Nikolauskapelle wird abgerissen und dadurch wird ein Neubau einer Kirche nötig. |
| 1621 (März) |
Hergiswil kauft sich für 2000 Pfund von der Pfarrei Stans los und errichtet eine eigene Pfarrei. Bernhard von Riedholz wird zum ersten Pfarrer gewählt |
| 1621 (23. Mai) |
Der Weihbischof von Konstanz weiht die neu errichtete erste Pfarrkirche ein. Um die Kirche wird ein Friedhof angelegt. |
| 1625 (17. März) |
Hergiswil kauft sich zusammen mit Stans und Wolfenschiessen von den Zehntenverpflichtungen ans Kloster Engelberg los. |
| 1675 |
Die Beinhauskapelle wird gebaut und eingeweiht |
| 1743 |
Die Reliquien des Katakombenheiligen Benedikt werden nach Hergiswil überführt |
| 1780 |
Der Kirchturm wird erhöht und mit einer neuen Kuppel versehen. Vier neue Glocken werden aufgezogen. |
| 1825 (31. Okt.) |
Das Pfarrhaus samt Archiv wird durch einen Brand völlig zerstört. Sämtliche Pfarreibücher und Archivalien gehen verloren |
| 1838 |
Wahl einer Kirchenbaukommission zur Errichtung einer grösseren Pfarrkirche. Streitigkeiten verhinderten das Vorhaben |
| 1844 (8. Dez.) |
Wahl einer zweiten Baukommission. Der Tod von Pfarrer Josef Dönni und die Sonderbundswirren lassen den Kirchenbaugedanken ins Stocken geraten |
| 1855 (28. Jan.) |
Unter einer vierten Baukommission wird das „Ürthe-Hostättli“ als Bauplatz für die neue Kirche bestimmt |
| 1856 (24. Mai) |
Grundsteinlegung für die neue Kirche durch Pfarrer Augustin Jöri von Stans |
| 1857 (2. Okt.) |
Der Bischof von Chur, Caspar von Carl von
Hohenbalken, weiht die neue Pfarrkirche ein |
| 1858 (1. Jan.) |
Einsegnung des neuen Friedhofes um die Pfarrkirche |
| 1933 (21. Mai) |
Die Kirchgemeindeversammlung beauftragt eine Kommission, die Frage einer Kirchenrenovation oder eines Neubaus abzuklären |
| 1934 (13. Mai) |
Die Kirchgemeinde stimmt einhellig einer Aussenrenovation der Pfarrkirche zu |
| 1934 (16. Sept.) |
Einweihung des neuen Geläutes durch den Bischof von Chur, Dr. Laurentius Matthias |
| 1935 (12. Mai) |
Die Innenrenovation der Pfarrkirche wird in Angriff genommen |
| 1977 (6. Mai) |
Ein Antrag des Kirchenrates auf Durchführung der Innenrenovation wird von der Kirchgemeinde angenommen |
| 1978 (1. Okt.) |
Einweihung der renovierten Pfarrkirche durch Bischof Johannes Vonderach von Chur |
| 1979 (30. Nov.) |
Die Kirchgemeindeversammlung
beschliesst, auch die Aussenrenovation der Pfarrkirche in Angriff zu nehmen |
| 1981 (19. April) |
Feierlicher Dankgottesdienst an Ostern zum Abschluss der Kirchenrenovation
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