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Klimsenhorn

Die Kapelle steht beim Klimsenhorn auf dem Weg zum Pilatus und wurde in den Jahren 1860/61 gebaut. Eigentümerin der Kapelle ist die Stiftung Klimsenhorn.

Spendenkonto: 
Raiffeisenbank Hergiswil-Stansstad, 
Stiftung Klimsenhorn-Kapelle, 
Kto. 81221. 

Gottesdienste
Jährlich am Sonntag nach dem 15. August wird auf Klimsenhorn die Bergchilbi mit einem feierlichen Berggottesdienst gefeiert.

 

Geschichte
In der Mitte des 19. Jahrhunderts begann für Hergiswil eine Zeit des Tourismus. Zunehmend kamen fremde Gäste ins Dorf, um von hier aus den Pilatus zu besteigen. Im Jahr 1856 liess Bauherr Kaspar Blättler von Hergiswil aus bis auf das Joch zwischen dem Klimsenhorn und dem Pilatus eine Strasse erstellen und wagte das grosse Risiko, dort auf 1689 Meter über Meer ein Hotel sowie eine kleine Kapelle im gotischen Stil bauen zu lassen. Diese Kapelle wurde am 18. August 1861 feierlich geweiht. Als die Pilatusbahn AG im Sommer 1967 das Hotel Klimsenhorn ersteigerte, ging auch die Kapelle in deren Besitz über. Als das baufällige Hotel im Jahre 1968 abgerissen wurde, hatte auch die Kapelle keine eigentliche kirchliche Funktion mehr zu erfüllen. Die ausgesetzte Lage brachte es mit sich, dass Wetter und Sturm der Kapelle im Laufe der Jahre stark zugesetzt hatten. Im Inneren hatten Vandalen die Kapelle übel zugerichtet. Eine Renovation wurde dringend nötig. Die Pilatusbahn-Gesellschaft zeigte wohl grosses Interesse am Erhalt der Kapelle, vermochte jedoch die geschätzten Renovationskosten von 180'000 Franken nicht alleine aufzubringen. Unter dem Vorsitz des Pilatusbahndirektors Martin Isenegger wurde eine Baukommission zusammengestellt. Nachdem Denkmalpfleger Alois Hediger in einer überzeugenden Expertise die Erhaltenswürdigkeit der Kapelle begründet hatte, konnte auch die Finanzierung sicher gestellt werden. So ging man im Jahre 1974 an die Renovierung der Kapelle, die im Sommer 1975 abgeschlossen werden konnte. Bund, Kanton, Pilatusbahn-Gesellschaft, Kirchgemeinde, Korporation und politische Gemeinde Hergiswil trugen gemeinsam die Kosten. Am 7. September 1975 wurde die Kapelle wieder eingeweiht und an die neu gegründete „Stiftung Kapelle Klimsenhorn“ übergeben. Im Sommer 1981 erfolgte eine neue Sanierungsetappe, weil sich auf der Wetterseite bereits wieder Schäden zeigten.

Im Jahr 2002 entstanden entlang des Fussbodens kleine Risse und fast gleichzeitig stürzte der südlichste Teil der Stützmauer ein. Sondagen ergaben, dass der Maueraufbau den grossen Auflasten der Schneeverwehungen nicht gewachsen ist und mit geeigneten technischen Massnahmen (neue Stützmauerauflager und Versetzen von Felsnägeln) verstärkt werden muss. Diese Arbeiten wurden im Herbst 2002 ausgeführt. Zudem wurden die Aussenwände der Kapelle mit einem zementarmen Kalkputz neu verputzt. Der Gebäudesockel wurde mit einer Betonvermauerung stabilisiert und abgedichtet, sodass kein Wasser mehr in die Mauern eindringen kann. Eine Sickerleitung wurde um die Kapelle herumgeführt und die Kapelle selbst mit ungespannten Nägeln (Anker) statisch gesichert. Das Dach wurde ebenfalls renoviert, mit Kupferschindeln neu eingedeckt und rot gestrichen. Die Balken des Pultdächleins über dem Eingang mussten auch vollständig ersetzt und an der Eingangsseite am Südgiebel eine kleine Fensteröffnung angebracht werden.

Noch harrt das Innere der Kapelle einer ganzheitlichen Restaurierung.

Die von den Pilatusbahnen, der Krichgemeinde und Korporation Hergiswil getragene und von Bund, Kanton, der Pro Pilatus und zahlreichen Spendern unterstütze Restaurierung stand unter der Leitung von Architekt Hans Reinhard, Hergiswil, und der kantonalen Denkmalpflege.


Die Kapelle ist der Verklärung Christi geweiht. 

Mitglieder des Stiftungsrates:
Oskar Schwenk

Präsident

E-mail:

André Zimmermann
Direktor Pilatusbahnen

E-mail:

Freddy Nietlispach
Pfarrer, Hergiswil
E-mail: pfarramt@kirche-hergiswil.ch

Gemeinderat
Hans Wicki, Hergiswil

Josef Keiser
Korporationspräsident, Hergiswil

Klara Bucher, Kassierin
Kirchenratspräsidentin, Hergiswil

Josef Dillier
Vertreter Alpenfreunde, Hergiswil